Novartis digitalisiert Gesundheitswesen

30. August 2016 10:07

Basel - Das 13. Biocamp hat am Sitz von Novartis in Basel begonnen. Insgesamt 60 Studierende aus führenden Universitäten nehmen daran teil. Das Thema ist die Digitalisierung der Pharmabranche und des Gesundheitswesen.

Am 29. August hat das dreitägige Biocamp am Hauptstandort des Pharmakonzerns Novartis in Basel begonnen. Dabei handelt sich um ein Technologieseminar, an dem 60 ausgewählte Studierende aus 18 Staaten teilnehmen. Das Hauptthema ist die Digitalisierung. Diese könnte in der biomedizinischen Forschung und der Pharmabranche nämlich einen „fundamentalen Wandel“ bewirken, erklärt Novartis in einer Mitteilung. Die Studierende werden diese Chancen erforschen und diskutieren.

„Die Digitalisierung kann die Forschung und Entwicklung vorantreiben, die Effizienz und Benutzerfreundlichkeit klinischer Studien verbessern und unser Verständnis dafür fördern, welche Therapien sich für wen am besten eignen“, lässt sich Novartis-CEO Joseph Jimenez zitieren. So kooperieren immer mehr Pharmakonzerne mit IT-Unternehmen. Novartis arbeitet beispielsweise mit Microsoft zusammen.

Gemeinsam mit den amerikanischen IT-Experten haben Basler Forscher etwa ein Gerät entwickelt, das Bewegungsabläufe aufzeichnet und die Einschränkungen von Menschen mit Multipler Sklerose misst und bewertet. Ein Videosensor, der mit Algorithmen des maschinellen Lernens arbeitet, misst die Bewegungen der Patienten und kann sie gleich elektronisch quantifizieren. Das neue Gerät wird im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt und für die Nutzung im klinischen Alltag vorbereitet. Studenten werden dabei ihre Strategien einer Jury präsentieren. ssp

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