Notruf-Uhren sollen beim Umgang mit Demenz helfen

19. Februar 2020 12:17

Zürich - Die Uhren von Smartwatcher sind mit einer Reihe von Funktionen ausgestattet, die dem Sicherheitsbedürfnis von Menschen mit Demenz entgegenkommen. Über die Plattform des Zürcher Technologieunternehmens sind die Uhren mit Applikationen und Notrufzentralen verbunden.

Es sei „eine der grössten Sicherheitsbedenken von Menschen mit demenzbezogenen Erkrankungen, dass sie die Orientierung verlieren und umherwandern könnten“, heisst es in einer Mitteilung von Smartwatcher zur innovativen Uhrenreihe des Zürcher Technologieunternehmens. Die von Smartwatcher entwickelten Notruf-Uhren sollen es Menschen mit Demenzerkrankungen oder kognitiven Beeinträchtigungen ermöglichen, „sich im Alltag selbstbewusst, unabhängig und sicher zu fühlen“, heisst es dort weiter.

Dafür sind die Uhren von Smartwatcher mit einer Reihe von Funktionen ausgestattet, die über eine unternehmenseigene Plattform koordiniert werden. So kann jederzeit mit dem Träger der Uhr telefoniert werden. Eine „fortschrittliche Geolokalisierung“ ermögliche es zudem, eine vermisste Person zu finden. Bei Bedarf kann darüber hinaus eine Sicherheitszone definiert werden, bei deren Verlassen eine entsprechende Benachrichtigung versendet wird. Auch eine ungewöhnlich lange Bewegungslosigkeit des Trägers kann mit einer Benachrichtigung angezeigt werden. Zudem ist es möglich, Alarm- und Ausschalttasten der Uhr zu deaktivieren und diese mit einem Sicherheitsarmband am Handgelenk zu befestigen.

Alle Funktionen der Smartwatcher Notruf-Uhren seien „in einem eleganten und stigmafreien Gerät“ vereint, schreibt das Zürcher Technologieunternehmen. Bisher können die Uhren bei ausgewählten Einzelhändlern und Notrufzentralen in der Schweiz, Italien, Österreich, den Niederlanden, Belgien, Deutschland, Frankreich und Grossbritannien erworben werden. hs

Mehr zu ICT

Aktuelles im Firmenwiki