Nordwestschweiz forscht grenzübergreifend

15. Juli 2019 14:14

Basel - Im Programm Interreg Oberrhein sind aktuell 16 neue Projekte genehmigt worden. An zehn von ihnen sind Forschungseinrichtungen aus der Nordwestschweiz beteiligt. Alle Projekte sollen Leben und Wettbewerbsfähigkeit in der deutsch-französich-schweizerischen Grenzregion verbessern.

Dem Programm Interreg Oberrhein stehen für den Zeitraum 2014 bis 2020 insgesamt 109,7 Millionen Euro aus europäischen Fördermitteln zu Verfügung, erläutert die Interkantonale Koordinationsstelle bei der Regio Basiliensis (IKRB) in einer Mitteilung. Die IKRB ist für die Beteiligung der Nordwestschweiz am Programm zuständig. Neben der IKRB sind im entsprechenden Begleitausschuss weitere regionale Partner aus der Pfalz, Baden und dem Elsass vertreten.

In seiner Sitzung vom 25. Juni hat der Begleitausschuss nun die Förderung von 16 neuen Projekten mit insgesamt 12 Millionen Euro beschlossen, heisst es in der Mitteilung weiter. An zehn der Projekte sind Einrichtungen aus der Nordwestschweiz beteiligt. Diese Bandbreite der Projekte reicht von den Bereichen Klima und Energie über Verkehrsinfrastruktur bis zum Forschungs- und Technologietransfer. So ist die Hochschule für Technik der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) zum Beispiel an einem Projekt zur Verbesserung von Funktionalität und Datensicherheit von Geräten zur Erfassung des Energieverbrauchs, sogenannter Smart Meter, beteiligt. Das Departement Biomedizin der Universität Basel arbeitet im grenzüberschreitenden Projekt Interneuron an der besseren Vernetzung von Forschung und Industrie im Bereich Neurowissenschaften mit.

Die FHNW ist zudem an vier Projekten beteiligt, die von der Wissenschaftsoffensive 2018 gefördert werden, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Hierbei handelt es sich um eine Initiative an der neben dem Programm Interreg Oberrhein die Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und die französische Région Grand Est beteiligt sind. hs

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