Nicolas Bideau sieht Ruf der Schweiz gestärkt

11. Mai 2020 13:26

Bern - Die Schweiz habe ihren guten Ruf während der Corona-Krise gestärkt, sagt Nicolas Bideau in einem Interview. Dazu hätten Pharmabranche und Hochschulen ebenso beigetragen wie Roger Federer und die Beleuchtung des Matterhorns, so der Chef von Präsenz Schweiz.

Die Schweiz habe während der Corona-Krise „gute Figur“ gemacht, sagt Nicolas Bideau. Dazu habe namentlich die Innovationskraft beigetragen. Der Chef von Präsenz Schweiz weist in einem Interview mit „Le Temps“ auf die Zulassung des Corona-Tests von Roche durch die amerikanischen Zulassungsbehörden, auf die Arbeit des Berner Virologen Martin Bachmann an einem Impfstoff und die Beteiligung der beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen an der Tracking-App von Google und Apple hin.

Die Schweiz sei auch durch eine effiziente politische Führung positiv aufgefallen. So sei in der ganzen Welt über die rasche Vergabe der Corona-Kredite an Unternehmen berichtet worden. International seien auch Aktionen aufgefallen, mit denen die Schweiz Solidarität gezeigt habe, etwa die Beleuchtung des Matterhorns in den Farben anderer Länder. Roger Federer wurde mit seiner Aktion „Tennis at home“ wahrgenommen.

Der Ausfall zahlreicher Grossveranstaltungen hat auch Folgen für Präsenz Schweiz. Die Marketingeinheit des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten will ihre „Häuser der Schweiz“ nun digital in Form von Webinars durchführen. Ausserdem kündigt Bideau an, dass Präsenz Schweiz künftig auf Tik-Tok präsent sein will, einem unter Jugendlichen beliebten sozialen Netzwerk. stk

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