NEXUS-Projekte sollen einfacher realisierbar werden

08. Juni 2020 13:59

St.Gallen - Die NEXUS-Projekte von Weconnex dienen der Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele der UNO. Der Finanzierungsbedarf bei der Klärung ihrer Machbarkeit schreckt jedoch viele Investoren ab. Ein Forschungsprojekt von Weconnex und der Fachhochschule St.Gallen soll Abhilfe schaffen.

Die NEXUS-Projekte von Weconnex bringen Schweizer Investoren und lokale Strukturen in Entwicklungsländern zusammen. Ihr Ziel ist es, das Leben der Menschen dort im Einklang mit den globalen Nachhaltigkeitszielen zu verbessern. Dabei will Weconnex beweisen, „dass ein innovativer, unternehmerischer und nachhaltiger Ansatz für die dezentrale Infrastrukturentwicklung eine gültige Alternative zu Regierungsprojekten oder nichtstaatlichen Aktivitäten sein kann“, schreibt das St.Galler Jungunternehmen in seiner Selbstdarstellung.

Eine der grössten Herausforderungen sieht Weconnex dabei in der Finanzierung der ersten Phase solcher Projekte. Die Klärung der Machbarkeit eines Projekts sei mit Aufwänden verbunden, „die Investoren aufgrund der hohen Risiken selten bereit sind zu tragen“, erläutert das Jungunternehmen in einer Mitteilung. Ein gemeinsames Forschungsprojekt mit dem Institut für Innovation, Design und Engineering und dem Institut für Unternehmensführung der Fachhochschule St.Gallen sowie den Praxispartnern Bühler und Renergon soll hier Abhilfe schaffen.

Ziel der Forschungen sei „die Erarbeitung und Überprüfung eines Geschäftsökosystem-Konzepts, in dem alle Parteien fair voneinander profitieren und Ansätze wie NEXUS künftig einfacher und rascher initiiert und umgesetzt werden können“, schreibt Weconnex. Davon würden einerseits Schweizer Firmen profitieren, indem sie neue Märkte effizienter erschliessen könnten. Die Zielländer wiederum gewännen durch den „Aufbau von nachhaltigen Strukturen, Technologie- und Wissenstransfer“. hs

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