Neuer Campus Ost in Lugano ist eröffnet

23. März 2021 09:59

Lugano - Die Universität der italienischen Schweiz und die Fachhhochschule der Südschweiz haben am Montag ihren neuen Campus Ost eingeweiht. Mehrere Redner betonten, dass er eine Art Erweiterung der Stadt und ein wertvoller Ort der Begegnung sei.

17 Jahre hat es gedauert, die Universität der italienischen Schweiz (USI) und die Fachhochschule der Südschweiz (SUPSI) in Lugano unter ein gemeinsames Dach zu bringen. Am Montag ist ihr gemeinsamer Campus Ost an der Via la Santa 1 in Viganello feierlich eingeweiht worden. Bundespräsident Guy Parmelin war dabei ebenso anwesend wie Vertreter kantonaler und städtischer Behörden.

SUPSI-Präsident Alberto Petruzzella erinnerte laut einer Medienmitteilung daran, dass alles 2004 mit der „revolutionären Idee“ eines einzigen Standorts begonnen habe. „Und wir haben es geschafft!“ Zwar sei ursprünglich vorgesehen gewesen, noch weitere Fakultäten, Institute und das Konservatorium dort unterzubringen. Dazu sei es nicht gekommen, weil „USI und SUPSI, und nicht nur sie, in diesen Jahren spektakulär gewachsen" seien.

Dass dieser Campus Realität geworden ist, sei „eine Herausforderung gewesen, welche diejenigen gewonnen haben, die mit Weitsicht wollten, dass die italienischsprachige Schweiz Protagonistin und nicht nur Zuschauerin in der kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung des Landes ist“, betonte Monica Duca Widmer, Präsidentin des USI-Vorstands, anlässlich der Eröffnungszeremonie.

„USI und SUPSI schenken der Stadt eine neue Piazza“, sagte Luganos Bürgermeister Marco Borradori. Dieser neue Platz mit seinem Säulengang, der fast so gross sei wie die Piazza della Riforma, sei eine Einladung an alle Bürger, „eine Erweiterung der Stadt“. Womöglich werde dieser neue Campus die Beziehung zwischen der Universität und der Stadt verändern.

Er solle „ein Ort der Freiheit, der Aussaat, des Wachstums, der Reifung und der intellektuellen Ernte werden“, so Staatsrat Manuele Bertoli. „Ein idealer Ort der Begegnung und des Vergleichs, der von der Gegend und der Gesellschaft, zu der er gehört, eingerahmt wird, an dem die Gedanken flanieren, die Meinungen sich duellieren und Ideen aufblühen.“ mm

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