Neue Initiative will Medieninnovationen vorantreiben

An der Initiative for Media Innovation (IMI) sind die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (EPFL), SRG, Ringier und das Triangle Azur (ein Verbund der Universitäten Genf, Lausanne und Neuenburg) beteiligt, wie es in einer Medienmitteilung  heisst. Unterstützt wird sie auch vom Bundesamt für Kommunikation (BAKOM).

Die Initiative will Innovationen im Medienbereich fördern. Unter anderem sollen Forschungsprojekte zu Falschmeldungen, Datenjournalismus, Auffindbarkeit und Personalisierung von Inhalten, Künstlicher Intelligenz (KI) Internet der Dinge (IoT) und Virtueller Realität (VR) durchgeführt werden. Es werden aber auch neue Geschäftsmodelle zur Monetarisierung entwickelt. Ziel sei es, „eine Brücke zwischen Kreativität und Technologie sowie zwischen der Welt der Medienpraxis und akademischer Spitzenforschung“ zu schlagen, heisst es.

Die beteiligten Partner haben den Angaben zufolge einen Unterstützungsfonds für das Projekt errichtet. Dieser soll jährlich mit 650.000 Franken ausgestattet werden und die geplanten Projekte finanzieren. Die ersten Projektausschreibungen sollen im Herbst erfolgen. Für die operative Leitung der IMI wurde das Media Centre an der EPFL eingerichtet. Mounir Krichane, der bereits mehrere innovative Projekte bei der Radio Télévision Suisse (RTS) umgesetzt hat, wird Leiter der IMI.

„Mit dieser Initiative verbinden wir wissenschaftliche Spitzenforschung mit der digitalen Medienpraxis“, lässt sich Ralph Büchi, COO der Ringier Gruppe, CEO von Ringier Axel Springer Schweiz AG, zitieren. Dadurch werde eine Brücke zwischen führenden Forschungsinstituten und grossen Medienhäusern geschlagen. ssp