Neue Forschungsplattform soll Energiespeicherung bereichern

15. August 2018 14:10

Ulm/Karlsruhe - Das neue Center for Electrochemical Energy Storage Ulm & Karlsruhe soll im Bereich Energiespeicherung Grundlagenforschung mit praxisnaher Entwicklung verbinden. Es koordiniert die Forschungen von 29 Instituten an drei deutschen Forschungseinrichtungen.

Das neue  Center for Electrochemical Energy Storage Ulm & Karlsruhe (CELEST) soll Forschung, Lehre, Entwicklung und Technologietransfer bei der Entwicklung von Technologien zur Speicherung erneuerbarer Energie beschleunigen, informiert das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in einer Mitteilung. CELEST ist ein Gemeinschaftsprojekt des KIT, der Universität Ulm und des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW). „Als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen wir wesentliche Beiträge zum Klimaschutz und zur Energiewende leisten“, wird Oliver Kraft, Vizepräsident für Forschung des KIT, in der Mitteilung zitiert. „Mit CELEST haben wir nun die grösste deutsche Forschungsplattform im Bereich der elektrochemischen Energiespeicherung geschaffen.“

Das im Juli in Betrieb genommene CELEST ist in die drei Forschungsfelder Lithium-Ionen-Technologie, Energiespeicherung jenseits Lithium und Alternative Techniken zur elektrochemischen Energiespeicherung gegliedert. Es soll die Kommunikation und die Zusammenarbeit zwischen den auf dem jeweiligen Feld arbeitenden Wissenschaftlern verbessern. Zudem wollen die beteiligten Forschungseinrichtungen über CELEST Kooperationen mit anderen Forschungseinrichtungen und Wirtschaftspartnern im In- und Ausland koordinieren. Ein weiterer Fokus liegt auf der Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlern. hs

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