Neue Chancen bei der Standortförderung

Neben Schlieren haben auch Dietikon, Urdorf, Geroldswil, Weiningen und Uitikon die per 2019 gültigen Leistungsvereinbarungen mit der Limmatstadt AG unterzeichnet, heisst es in einem Artikel der „Limmattaler Zeitung“. „So zieht die Region – die Wirtschaft und die öffentliche Hand – gemeinsam an einem Strick“, wird dazu Geschäftsführerin Jasmina Ritz im Hinblick auf die bestehenden 100 Aktionäre aus Wirtschaft und Bevölkerung zitiert. „Die Limmattaler Gemeinden haben die Chance erkannt, die sich mit der Neuausrichtung der regionalen Standortförderung ergeben“, fügt sie auf Anfrage hinzu.

Zu dieser Neuausrichtung gehört auch der geplante Schritt über die Kantonsgrenze hinaus. So wird sich die Limmatstadt AG noch im Januar in Bergdietikon AG vorstellen. Bei der Bezahlung bleiben die Ansätze im Vergleich zur bisherigen Vereinslösung unverändert. „Unter dem Strich bekommen die Gemeinden für denselben Betrag mehr“, erläutert Ritz dazu. Sie verweist dazu auf die 140 Stellenprozente bei der Limmatstadt AG, während es vorher lediglich 50 Prozent waren. Zudem würden zusätzliche Kanäle wie das Magazin „36km“ zur Verfügung stehen.

Gemeinden wie Schlieren konnten darüber hinaus spezifische Leistungen mit der Limmatstadt AG aushandeln, die über das Grundangebot hinausgehen. So wird Schlieren „an Veranstaltungen und Messen über die Region hinaus präsent“ sein, zudem wird über Immobilienangebote aus Schlieren informiert, wie es in dem Artikel heisst. jh