Nestlé investiert in Forschung mit ETH

15. Februar 2021 14:16

Vevey VD/Zürich - Nestlé steckt 2,8 Millionen Franken in ein Agrar-Forschungsprogramm. Es soll sich auf pflanzliche Fleischalternativen und eine emissionsärmere Milchwirtschaft konzentrieren. Koordiniert wird es von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH).

Nestlé und die ETH Zürich haben ein Forschungsprogramm zur Reduzierung des CO2-Fussabdrucks von landwirtschaftlichen Produkten aufgesetzt. Laut einer Medienmitteilung des Lebensmittelkonzerns soll es interdisziplinäre Lösungen erforschen, die die Auswirkungen des Klimawandels abschwächen. Gleichzeitig sollen diese Lösungen die Nährstoffqualität und den Ertrag in der Milchwirtschaft und im Ackerbau steigern. Dafür investiert der Nahrungsmittelkonzern 2,8 Millionen Franken. 

Das Programm werde vom World Food System Center der ETH Zürich koordiniert. Es konzentriere sich auf zwei Bereiche. Zum einen werde sich die Forschung über landwirtschaftliche Nutzpflanzen auf deren Nährwert beziehen. Sie soll jene Nutzpflanzen identifizieren, die sich besonders als schmack- und nahrhafte Alternativen zu Fleisch, Fisch und Milchprodukten eignen. Zum anderen werde sich die Forschung in der Milchwirtschaft auf die Reduzierung der Treibhausgasemissionen fokussieren.

„Die Entwicklung klimafreundlicherer Ingredienzien und Produkte ist ein wichtiger Schwerpunkt von Nestlé, um unseren globalen CO2-Fussabdruck zu reduzieren“, wird CTO Stefan Palzer in der Mitteilung zitiert. ETH-Präsident Joël Mesot betont dabei die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit. Nur so „können wir langfristig eine nachhaltige und sichere Ernährung gewährleisten“. mm 

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