NeMoDevices AG erhält internationale Auszeichnung

28. April 2016 15:39

Stockholm/Zürich - Ein Konsortium unter Leitung der Zürcher NeMoDevices AG hat die Auszeichnung als bestes von tausend Eurostar-Projekten erhalten. Es erhält das Preisgeld für das Projekt „Opto-Brain“, an dem sich Unternehmen und Institute aus drei Ländern beteiligt haben.

Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus der Schweiz, Österreich und Deutschland haben während zwei Jahren im Projekt „Opto-Brain“ zusammengearbeitet. Dabei haben sie ein neuartiges System zur Marktreife entwickelt, das die Sauerstoffversorgung und den Blutfluss im Gehirn misst. Damit können Patientinnen und Patienten, die etwa einen Schlaganfall oder Hirnverletzungen erlitten haben, optimal überwacht werden. Wie das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation nun mitteilt, hat das Konsortium den Eurostar-Wettbewerb als bestes von tausend eingereichten Projekten gewonnen. Die Jury lobte insbesondere die gut abgestimmte Projektorganisation und den hohen Innovationsgehalt. Das Potential für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle sei gross. Die Auszeichnung wurde am Mittwoch in Stockholm überreicht.

Das Konsortium wurde von der NeMoDevices AG geleitet. Die Ausgründung der Universität Zürich und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) arbeitet an der Verbesserung der Diagnose von Menschen mit Schlaganfall oder Gehirnschäden. Gründerin Emanuela Keller ist auch die wissenschaftliche Leiterin des Opto-Brain-Projekts gewesen. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Zürich und ist Mitglied des Bio-Technoparks Schlieren-Zürich. stk.

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