NEMIS kann erste Bakterientests auf den Markt bringen

17. März 2020 12:11

Dübendorf ZH - NEMIS Technologies hat bei einer Finanzierungsrunde 3,4 Millionen Franken eingenommen. Damit will das Start-up seine ersten Diagnose-Sets für den Nachweis pathogener Bakterien bei Lebensmitteln und im Gesundheitswesen lancieren.

Ein Jahr nach Abschluss der Vorfinanzierungsrunde konnte das Diagnose-Start-up NEMIS bei einer neuerlichen Finanzierungsrunde der Serie B Kapital in Höhe von 3,4 Millionen Franken einsammeln. Zu den Investoren macht das 2018 gegründete Unternehmen in seiner Medienmitteilung keine Angaben.

„Mit diesen Mitteln werden wir unsere Pipeline weiter ausbauen und die Markteinführung unserer ersten Diagnostik-Kits im Jahr 2020 vorbereiten“, teilt das Unternehmen mit. Für dieses Jahr ist unter anderem die Markteinführung eines ersten Diagnose-Kits zum Nachweis krankheitserregender Bakterien in Lebensmitteln geplant. Durch die minutenschnelle Identifikation von Salmonellen, Listerien und Kolibakterien soll es die Lebensmittelsicherheit verbessern. Herkömmliche Lösungen benötigen dafür 48 Stunden und mehr.

Die NEMIS Technologies AG entwickelt schnelle, einfache und kostengünstige diagnostische Test-Kits auch für die Tiergesundheit und die Umweltüberwachung. Ebenso stellt die Firma Tests für die klinische Diagnostik und die Krankenhaushygiene bereit. Sie alle sind direkt vor Ort einsetzbar. Zudem arbeitet NEMIS laut startupticker.ch auch an einem Machbarkeitsnachweis für seine Technologie zur Wassersicherheit. Für seine Diagnosetests nutzt NEMIS Chemilumineszenz, bei der durch eine chemische Reaktion Licht erzeugt wird.

„Von der starken Nachfrage motiviert starten wir heute eine Seed-B-Erweiterungsrunde, um zusätzliche 1,7 Millionen Franken zu generieren“, kündigt NEMIS in seiner Medienmitteilung an. mm

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