Nationalräte stellen sich hinter Herzstück

Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrats hat sich vorbehaltlos für den Ausbauschritt 2035 der Bahninfrastruktur ausgesprochen, wie er vom Bundesrat vorgelegt und vom Ständerat erweitert worden ist. Diese Änderungen der kleinen Kammer „stellen nach Ansicht der Kommission eine sinnvolle und zukunftsgerichtete Anpassung des vorliegenden Ausbauschrittes dar“, heisst es in einer Mitteilung der Kommission. 

Damit hat die Kommission auch einem Projektierungskredit in Höhe von 100 Millionen Franken für das Herzstück der künftigen Basler S-Bahn zugestimmt. Dieser Kredit war vom Ständerat nachträglich in den Ausbauschritt aufgenommen worden. Das Herzstück soll aus einer weitgehend unterirdischen Verbindung zwischen dem Bahnhof SBB und dem Badischen Bahnhof bestehen, die aus Schweizer Sicht bisher beides Kopfbahnhöfe sind. Ausserdem wird damit auch die Innenstadt an das S-Bahnnetz angeschlossen.

Die Handelskammer beider Basel (HKBB) begrüsst die Entscheidung der nationalrätlichen Kommission. Das Projekt sei für die trinationale Region äusserst wichtig. „Das Herzstück nimmt Fahrt auf“, wird HKBB-Direktor Martin Dätwyler in einer Mitteilung zitiert. „Diesen Schwung gilt es nun zu nutzen und eine umsetzungsstarke Projektorganisation aufzubauen, damit wir keine Zeit verlieren und die Projektierung des Herzstücks nach einem Ja des Nationalrats rasch aufgenommen werden kann.“ stk