Nationaler Bildungspreis geht an Stadt Zürich

17. November 2021 13:08

Zürich - Die Stadt Zürich hat den fünften Nationalen Bildungspreis erhalten. Damit ehren die Hans Huber Stiftung und die Stiftung FH Schweiz die vorbildliche Umsetzung der dualen Berufsbildung. Zum ersten Mal wurde eine öffentliche Verwaltung ausgezeichnet.

Der Stadt Zürich ist der diesjährige Nationale Bildungspreis verliehen worden, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Sie ist die erste öffentliche Verwaltung, die diese Auszeichnung erhält, stellvertretend für alle öffentlichen Verwaltungen, die sich in der Berufsbildung engagieren. Mit diesem Preis erkennen die Hans Huber Stiftung und die Stiftung FH Schweiz herausragende Verdienste um die duale Berufsbildung an.

Den mit 20'000 Franken dotierten Preis nahmen Stadtpräsidentin Corine Mauch und Finanzvorstand Daniel Leupi am Dienstagabend in der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Winterthur entgegen. „Er ist eine grosse Anerkennung für unser Engagement, das wir seit vielen Jahren in der Berufsbildung leisten“, wird Corine Mauch in einer Medienmitteilung zitiert. Das Preisgeld soll für eine Fachtagung und Weiterbildung eingesetzt werden.

Das städtische Netzwerk der Berufsbildung umfasse 1400 Mitarbeitende. Die Zahl der Lernenden in Zürich sei von 336 im Jahr 2001 auf 1400 im laufenden Jahr gestiegen. Derzeit bildeten im Stadtgebiet 70 Lehrbetriebe in 50 Lehrberufen aus.

„Als Arbeitgeberin mit rund 30'000 Mitarbeitenden will die Stadt Zürich jungen Menschen weiterhin Perspektiven für die Zukunft bieten“, so Daniel Leupi. „Der Nationale Bildungspreis bestärkt uns in unseren Bestrebungen, die Berufsbildung weiter zu fördern und auf das duale Bildungssystem zu setzen.“ mm

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