Nachfrage nach Strukturierten Produkten steigt

21. April 2017 14:56

Zürich - Der Umsatz mit Schweizerischen Strukturierten Produkten hat im ersten Quartal 2017 im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich zugelegt. Insbesondere Produkte zur Renditeoptimierung erfreuen sich starker Nachfrage.

Einer Mitteilung des Schweizerischen Verbands für Strukturierte Produkte (SVSP) zufolge wurden im ersten Quartal 2017 Strukturierte Produkte im Wert von 69,4 Milliarden Franken umgesetzt. Gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht dies einer Steigerung von 9,1 Prozent. Dabei trugen Renditeoptimierungsprodukte mit 57 Prozent mehr als die Hälfte zum Umsatz bei. 

Nach Aktien und Devisen geordnet lässt sich eine Verschiebung der Anteile feststellen. Der Anteil der Aktien ist von 45 Prozent im Vorjahresquartal auf 52 Prozent in den ersten drei Monaten dieses Jahres gestiegen. Der Anteil der Devisenprodukte sank im selben Zeitraum von 41 auf 34 Prozent. 

In die von der Boston Consulting Group erstellte Statistik fliessen die Daten zur Wertschöpfung sowohl gelisteter als auch nicht börsenkotierter Produkte ein. Sie müssen in oder für die Schweiz erstellt worden sein und national sowie auf internationalen Märkten gehandelt werden können. 

Laut Mitteilung waren an der Erhebung für das erste Quartal 2017 die SVSP-Mitglieder Barclays Capital, Banque Cantonale Vaudoise, Credit Suisse, Commerzbank, Goldman Sachs, Julius Baer, Leonteq, Notenstein La Roche, UBS, Vontobel sowie die Zürcher Kantonalbank beteiligt. Nach Angaben des SVSP repräsentieren sie gemeinsam den grössten Teil des Schweizer Marktes für Strukturierte Produkte. hs

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