Nachfrage nach Strukturierten Produkten legt zu

21. Juli 2017 14:51

Zürich - Der Umsatz mit Schweizerischen Strukturierten Produkten ist im zweiten Quartal 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich gestiegen. Auch die Halbjahresbilanz zeigt eine Steigerung.

Einer Mitteilung des Schweizerischen Verbands für Strukturierte Produkte (SVSP) zufolge wurden im zweiten Quartal dieses Jahres Strukturierte Produkte im Wert von 70,7 Milliarden Franken umgesetzt. Das sind 24,1 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresquartal. Im Halbjahresvergleich lagen die Umsätze im ersten Semester 2017 um 16,2 Prozent über denen des Vorjahreszeitraums. 

Renditeoptimierungen stellten im zweiten Quartal dabei mit rund 58 Prozent den höchsten Anteil. Knapp die Hälfte aller Produkte basierte auf Aktienprodukten. Rund 71 Prozent des Umsatzes wurde mit nicht gelisteten Produkten erzielt. Obwohl mehr als neun von zehn Transaktionen auf dem Sekundärmarkt stattfanden, entfiel der grössere Umsatzanteil von 66 Prozent auf den Primärmarkt. Fast 90 Prozent aller Umsätze wurden in den Währungen Dollar, Euro und Franken realisiert. Der Franken-Anteil blieb dabei im Jahresvergleich mit 18 Prozent stabil. 

In die von der Boston Consulting Group erstellte Statistik fliessen die Daten zur Wertschöpfung sowohl gelisteter als auch nicht börsenkotierter Produkte ein. Sie müssen in oder für die Schweiz erstellt worden sein und national sowie auf internationalen Märkten gehandelt werden können. 

Für die Erhebungen wurden die SVSP-Mitglieder Barclays Capital, Banque Cantonale Vaudoise, Credit Suisse, Commerzbank, Goldman Sachs, Julius Bär, Leonteq, Notenstein La Roche, UBS, Vontobel sowie die Zürcher Kantonalbank befragt. Nach Angaben des Verbands repräsentieren sie gemeinsam den grössten Teil des Schweizer Marktes für Strukturierte Produkte. hs

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