Nachfrage nach Strukturierten Produkten lässt nach

26. Juli 2019 12:57

Zürich - Der Umsatz mit Schweizer Strukturierten Produkten ist sowohl im zweiten Quartal als auch im gesamten ersten Halbjahr 2019 leicht gesunken. Die Hälfte aller Produktumsätze basiert auf Aktien.

Der Umsatz mit Schweizer Strukturierten Produkten hat im zweiten Quartal 82 Milliarden Dollar erreicht, was einem Rückgang von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Der Gesamtumsatz für das erste Halbjahr erreichte 173 Milliarden Franken, ein Rückgang von 0,8 Prozent. Die Zahlen gehen aus einem Bericht der Boston Consulting Group im Auftrag des Schweizerischen Verbands für Strukturierte Produkte (SVSP) hervor.

Renditeoptimierungsprodukte waren den Angaben zufolge im zweiten Quartal besonders gefragt. Der Umsatzanteil liegt hier bei 53 Prozent. Dahinter folgen Hebelprodukte (18 Prozent) sowie Partizipations- und Kapitalschutzprodukte (15 Prozent respektive 13 Prozent). Die Hälfte aller Produktumsätze (50 Prozent) basiert auf Aktien. Der Anteil ist aber geringer als im Vorjahr (54 Prozent). Insgesamt 29 Prozent aller Produktumsätze fielen auf Devisenprodukte und 13 Prozent auf Fixed-Income-Produkte. Die wichtigsten Währungen für Strukturierte Produkte sind mit insgesamt 88 Prozent Umsatzanteil Dollar, Euro und Franken.

An der Erhebung für das zweite Quartal 2019 haben den Angaben zufolge die SVSP-Mitglieder Barclays Capital, Banque Cantonale Vaudoise, Commerzbank, Credit Suisse, Goldman Sachs, Julius Bär, Leonteq, Raiffeisen Schweiz, UBS, Vontobel sowie die Zürcher Kantonalbank teilgenommen. Sie repräsentieren den Grossteil des Schweizer Marktes. ssp

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