Nachfrage nach Innovationsförderung bleibt stabil

15. Juli 2020 11:24

Bern - Innosuisse hat im ersten Halbjahr insgesamt 63 Millionen Franken für 208 Innovationsprojekte bewilligt. Die Nachfrage nach dem Angebot der Förderagentur bleibt damit trotz der Pandemie stabil.

Schweizer Unternehmen und Forschungsinstitutionen setzen auch während der Corona-Krise auf Innovation. In den ersten sechs Monaten des Jahres sind 359 Gesuche für Innovationsprojekte bei Innosuisse eingegangen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die Förderagentur des Bundes hat 208 von ihnen bewilligt. Sie erhalten Beiträge in der Höhe von insgesamt 63 Millionen Franken. Innosuisse bewilligt damit für das erste Halbjahr um 60 Prozent mehr Gelder als im noch schwachen Vorjahreszeitraum. Die Förderorganisation wurde erst im Jahr 2018 neu aufgestellt und zu Innosuisse umbenannt.

Auch die Nachfrage nach Innovationschecks ist in den ersten sechs Monaten des Jahres angestiegen. Insgesamt wurden 38 Prozent mehr Innovationschechs vergeben. Mit diesem können KMU mit einem Forschungspartner die Umsetzbarkeit ihrer Idee testen.

Aufgrund der Corona-Krise sind 500 Gesuche zu Änderungen bei laufenden Projekten eingegangen. Aufgrund von Verzögerungen und Mehrkosten hat Innosuisse weitere Beiträge für laufende Projekte in der Höhe von insgesamt 15 Millionen Franken bewilligt.

Annalise Eggimann, Direktorin von Innosuisse, freut sich über die stabile Nachfrage und hebt die grosse Bedeutung von Innovation in Krisenzeiten hervor. „Wir sind sehr dankbar, dass wir in diesen schwierigen Zeiten auch auf die Unterstützung der Politik zählen dürfen. Dies zeigt sich zum Beispiel am Vorschlag des Ständerats im Juni, unser Förderbudget in den Jahren 2021-2024 um 130 Millionen Franken aufzustocken“, fügt sie hinzu. ssp

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