myclimate weitet Klimabildung aus

13. Juli 2016 13:08

Zürich - Die Klimaschutzstiftung myclimate hat ihren Jahresbericht 2015 vorgelegt. Die vorgenommenen CO2-Kompensationen sind dabei zum ersten Mal zurückgegangen. Dafür konnte myclimate seine Aktivitäten in der Klimabildung ausweiten.

myclimate hat im vergangenen Jahr 550.000 Tonnen CO2 von Unternehmern und Privatpersonen durch Klimaschutzprojekte kompensiert. Laut einer Medienmitteilung ist dies ein Rückgang um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Dass im Jahr der rekordtiefen Öl- und Energiepreise weder mehr Verbraucher noch mehr Anbieter entschieden haben, sich eine Internalisierung der externen CO2-Kosten zu leisten, gibt zu denken“, heisst es von Geschäftsführer René Estermann.

Positiv vermerkt wird jedoch, dass die Klimaschutzprojekte zu mehr Emissionseinsparungen führten, als die 550.000 Tonnen CO2, die durch die Kompensationszahlungen der Kunden abgedeckt waren. So wurden insgesamt 700.000 Tonnen CO2 eingespart. Darüber hinaus wurde die Klimabildung ausgeweitet. Über 400 Schulklassen wurden in das Projektjahr bei den Energie- und Klimapionieren eingebunden. Mit der Energie- und Klimawerkstatt wurden mehr als 1000 Lernende erreicht.

Die Stiftung hat im vergangenen Jahr einen Ertrag von 12,6 Millionen Schweizer Franken erreicht, ein Rückgang um 1,1 Millionen Franken im Vergleich zum Vorjahr. jh

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