Museum Baden macht 50 Jahre Frauenrechte zum Thema

04. Februar 2021 10:42

Baden AG - Das Historische Museum Baden beginnt 50 Jahre nach Annahme des Frauenstimmrechts an diesem Sonntag eine Reihe von Schwerpunktveranstaltungen zum Thema. Wegen Corona liegen die meisten Termine erst im Sommer und Herbst.

Mit einem Kurzfilm auf seiner Internetseite beginnt das Historische Museum Baden an diesem Sonntag eine Veranstaltungsreihe zum Jubiläum der Einführung des Frauenstimmrechts in der Schweiz. Am 7. Februar 1971 wurde dieses angenommen, nachdem zehn Jahre zuvor ein nämlicher Vorstoss noch gescheitert war. Wegen der Restriktionen aufgrund der Corona-Pandemie musste laut Medienmitteilung der zunächst zu exakt diesem Jubiläumsdatum angesetzte Vortrag von Andrea Voellmin auf den 22. August verschoben werden. Die Leiterin des Staatsarchivs Aargau spricht in ihrem Jubiläumsvortrag über Aargauer Frauen, die Geschichte schrieben.

Nun gibt es am Jubiläumstag den zweiminütigen Kurzfilm im Netz zum Gedenken an die starken Vorreiterinnen der Frauenrechte, wie es in der Mitteilung heisst. Ab Juni beginnen dann im Historischen Museum Baden die Anlässe, bei denen verschiedene Frauen zu Wort kommen und die Entwicklung des Frauenstimmrechtes aus gesellschaftlicher, historischer und künstlerischer Sicht beleuchten.

Die Agenda ist auf einer eigenen Seite des Museums anzurufen und umfasst am 4. Juni „Garzeit“, ein multimediales Spektakel aus Design und zeitgenössischer Musik zum Frauenstimmrecht. Am 1. Juli gibt es „Frauenkultur über Mittag - Waschmaschine, Staubsauger und Motoren“ und am 22. August folgt dann der verschobene Vortrag von Andrea Voellmin. Zum Schluss heisst es am 26. September: Frauen in die Lexika! Das wird laut Agenda eine Wikipedia-Schreibwerkstatt für Interessierte anlässlich 50 Jahre Frauenstimmrecht, mit Edith Werffeli, Kulturanthropologin, und unter Anleitung von Wikimedia. gba 

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