Mobility-Standort beeinflusst die Umwelt positiv

22. Juni 2017 10:32

Luzern - Laut einer neuen Studie werden in unmittelbarer Nähe zu einem Standort des Carsharinganbieters Mobility von den Haushalten Energie und Treibhausgase eingespart. Mobility könnte somit zu einem Faktor bei der Errichtung von 2000-Watt-Siedlungen werden.

Die Studie der Hochschule Luzern (HSLU) hat ergeben, dass Bewohner, die im Umkreis von 840 Metern um einen Mobility-Standort leben, bis zu 32 Prozent mehr Energie und 38 Prozent mehr Treibhaugase einsparen als es bei einem statistisch durchschnittlichen Schweizer der Fall ist. Wenn der Betroffene zusätzlich ein Abonnement für den öffentlichen Verkehr besitzt, ist die Einsparung noch grösser. Mobility-Nutzer sparen nicht nur am Einsatz eines eigenen Autos, sie nutzen zudem häufiger das Velo oder den öffentlichen Verkehr.

„Je näher Mobility, desto besser für die Umwelt. Am grössten sind die Einsparungen, wenn das Mobility-Auto innerhalb von 100 Metern bereitsteht“, wird Studienleiter Timo Ohnmacht in einer Medienmitteilung zitiert. Dieser positive Einfluss auf die Umwelt könnte sich bei der Errichtung von 2000-Watt-Siedlungen als Faktor erweisen. „Wir sind überzeugt, dass Mobility Carsharing künftig ein wichtiger Faktor für energiesparsames Wohnen wird“, heisst es dazu von Mediensprecher Patrick Eigenmann.

Mit dem neuen Angebot Mobility-Flex ermöglicht es der Carsharinganbieter nun auch Gemeinden, Firmen und Immobilienverwaltungen, einen Mobility-Standort in ihrer Nähe zu platzieren. „Das Angebot Mobility-Flex ist die perfekte Antwort auf die Resultate der HSLU-Studie. Der Auftraggeber muss lediglich den Parkplatz bereitstellen, wir kümmern uns um das Fahrzeug, das Buchungssystem und die Versicherungen“, so Eigenmann. jh

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