Minergie bewertet Gemeinden

Der Erweiterungsbau des Hauptsitzes der Thurgauer Kantonalbank TKB in Weinfelden erfüllt den Minergie-P-Eco-Standard. Bild: TKB

Minergie hat die untersuchten Schweizer und Liechtensteiner Gemeinden in drei Kategorien eingeteilt, wie einer Mitteilung zu entnehmen ist: klein (bis 1000 Einwohner), mittel (bis 10.000 Einwohner) und gross. So wurden auch gleich drei Sieger gekürt. Für die kleinen Gemeinden Flerden GR, für die mittleren Hüttwilen TG und für die grossen Gemeinden Weinfelden, ebenfalls aus dem Thurgau.

Die Bewertung bezieht sich auf die Jahre 1998 bis 2018. Minergie hat dabei für bestimmte Leistungen Punkte vergeben und diese addiert. Punkte sind für folgende Leistungen vergeben worden: Anzahl Minergie-Zertifikate Neubau pro Einwohner; Anzahl Minergie-Zertifikate Modernisierung pro Einwohner; Minergie zertifizierte Energiebezugsfläche pro Einwohner; Anzahl Minergie-A-, Minergie-P- und Minergie-Eco-Zertifikate pro Einwohner; Engagement der Gemeinde.

Bei der diesjährigen Wertung handelt sich um das erste nationale Minergie-Rating. Dieses soll nun alle zwei Jahre stattfinden. Ursprünglich hatte der Kanton Bern das Minergie-Rating gegründet, sich damit aber nur auf Berner Gemeinden bezogen. Der Kanton vergibt nun auch weiterhin einen Spezialpreis für Berner Gemeinden. Dabei konnten sich Niederhünigen (klein), Uttigen (mittel) und Münsingen durchsetzen. jh