Mikrofinanzierung kann Nachhaltigkeit dienen

10. Mai 2019 13:48

Chur - Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe der Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur wurde die Bedeutung von Mikrofinanzierung bei verantwortungsvollen Investitionen diskutiert. Sie ist insbesondere in besonders vom Klimawandel bedrohten Entwicklungsländern hilfreich.

Die Veranstaltungsreihe Denk.Wert! soll aktuelle Wirtschaftsthemen aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten, informiert die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Chur in einer Mitteilung. Jede Veranstaltungsreihe beginnt mit einem Referat eines Experten aus der Wirtschaftsbranche. Im Anschluss bekommen die Teilnehmer Gelegenheit, das Thema durch eine Diskussion mit dem Referenten oder über eine Podiumsdiskussion mit weiteren Wirtschaftsexperten zu vertiefen.

Auf der jüngsten Veranstaltung führte Peter Fanconi, Präsident des Impact Investment Managers BlueOrchard sowie Bankpräsident der Graubündner Kantonalbank (GKB), in das Thema Impact Investing ein. Sein Vortrag zeigte unter anderem auf, welche Instrumente dazu geeignet sind, die Ziele der von den Vereinten Nationen definierten 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Developement Goals, SDGs) zu fördern.

Impact Investing wolle dabei „bewusst etwas bewirken“, wird Fanconi in der Mitteilung aus seinem Vortrag zitiert. Im Gegensatz zur klassischen Entwicklungshilfe könne Impact Investing „messbare soziale und ökologische Veränderungen“ fördern und gleichzeitig „finanzielle Renditen“ erzielen, heisst es in der Mitteilung. Besondere Bedeutung kommt Fanconi zufolge dabei den Mikrokrediten zu. „Mikrofinanzierung gibt Menschen in Entwicklungsländern die Möglichkeit, sich wirtschaftlich zu emanzipieren und weiterzuentwickeln.“ hs

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