Migros baut Stellen ab

29. Juni 2018 11:32

Zürich - Um dem Konkurrenzdruck zu begegnen, wird die Migros Organisation und interne Abläufe des Unternehmens vereinfachen. Dabei fallen rund 290 Vollzeitstellen weg. Die freiwerdenden Mitteil sollen in Zukunftsfelder investiert werden.

Die zunehmende Bedeutung des Online-Handels gegenüber dem stationären Geschäft sowie der wachsende Konkurrenzdruck internationaler Online-Anbieter führen zu Veränderungen beim Migros-Genossenschafts-Bund (MGB), erläutert die Migros in einer Mitteilung. Um das Preis-Leistungs-Verhältnis sowie das gesellschaftliche und kulturelle Engagement halten zu können, „müssen wir unsere Ressourcen noch gezielter einsetzen“, wird Fabrice Zumbrunnen, Präsident der Generaldirektion des MGB, dort zitiert. Dafür hat die Migros einen insgesamt 30 Massnahmen umfassenden Plan ausgearbeitet, mit dem der Genossenschaftsbund seine Organisation vereinfachen  und auf zukünftige Aufgaben ausrichten will. Er wird innerhalb der nächsten drei Jahre umgesetzt werden.

Die Verschlankung der Unternehmensstruktur ist mit dem Abbau von rund 290 Vollzeitstellen verbunden. Ein Teil davon wurde bereits seit Anfang Jahr oder wird in naher Zukunft durch frühzeitige Pensionierungen und Arbeitszeitverkürzungen realisiert. Eine Kündigung von 70 Arbeitsstellen liesse sich jedoch leider nicht vermeiden, schreibt die Migros in der Mitteilung. 

„Wir bündeln unsere Kräfte. Was auf den ersten Blick schmerzhaft erscheint und ist, wird kurz- und mittelfristig unsere Leistungsfähigkeit steigern“, sagt Zumbrunnen in der Mitteilung. Die frei werdenden Mittel will der Genossenschaftsbund „in Zukunftsfelder“ investieren. hs 
 

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