Mietpreise steigen im Dezember

06. Januar 2021 13:01

Zürich - Der homegate.ch-Mietindex vom Dezember macht schweizweit einen Anstieg der Angebotsmieten um 0,17 Prozent gegenüber November aus. Überdurchschnittlich stark stiegen die Mietpreise in den Kantonen Zug, Genf und Luzern an. In Obwalden und Nidwalden wurden hingegen deutliche Rückgänge beobachtet.

Der vom digitalen Immobilienmarktplatz homegate.ch aus dem Hause TX Group in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank monatlich erhobene Mietindex hat im vergangenen Dezember auf dem Wert von 115,2 Punkten geschlossen. Gegenüber dem Vormonat seien die Preise für Angebotsmieten damit im Schnitt um 0,17 Prozent gestiegen, erläutert homegate.ch in einer entsprechenden Mitteilung. Über die letzten zwölf Monate hinweg wurde ein Anstieg der Mietpreise um 0,88 Prozent beobachtet.

Im Monatsvergleich macht homegate.ch unterschiedliche Entwicklungen für die einzelnen Kantone aus. So wurde der stärkste Anstieg der Angebotsmieten im Dezember mit 1,90 Prozent im Kanton Zug beobachtet. Auch in den Kantonen Genf, Luzern, Zürich und Graubünden legten die Angebotsmieten mit Werten zwischen 0,55 und 0,38 Prozent überdurchschnittlich zu. Die stärksten Rückgänge wurden in den Kantonen Nidwalden mit 0,59 Prozent und Obwalden mit 0,58 Prozent gemessen. In den Kantonen Bern, Aargau und Waadt waren die Mietpreise im Monatsvergleich konstant geblieben.

Auch bei den Städten macht homegate.ch unterschiedliche Entwicklungen aus. So habe sich die Stadt Lugano im Dezember „unauffällig entwickelt“, heisst es in der Mitteilung. Die Mietpreise in den Städten Genf und Zürich legten im Vergleich zum Vormonat hingegen mit 0,69 beziehungsweise 0,64 Prozent recht deutlich zu. In den Städten Lausanne, Bern und St.Gallen wurden hingegen Rückgänge der Angebotsmieten zwischen 1,09 und 0,39 Prozent im Monatsvergleich verzeichnet.

Bei der qualitätsbereinigten Erfassung der Mietpreisveränderungen für den Mietindex werden die Mietpreise um unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert. Dies mache eine Erfassung der tatsächlichen Mietpreisentwicklung möglich, heisst es in der Mitteilung. hs

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