Metalle lassen Preise steigen

15. Oktober 2020 13:05

Neuenburg - Die Produzenten- und Importpreise sind im September um 0,1 Prozent höher als im August ausgefallen. Hintergrund sind gestiegene Preise für Schrott, Metalle und Metallhalbzeug. Im Jahresvergleich fiel das Preisniveau im September um 3,1 Prozent niedriger aus.

Den Erhebungen des Bundesamts für Statistik (BFS) zufolge ist der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise im September mit 98,0 Punkten um 0,1 Prozent höher als im August ausgefallen. Im Vergleich zum September 2019 gaben die Preise um 3,1 Prozent nach. Die Basis des Index war im Dezember 2015 mit 100 Punkten fixiert worden.

Beim Produzentenpreisindex wurden im September vor allem bei Schrott höhere Preise als im August beobachtet. Auch die Preise für Rohmilch und Frischgemüse hatten angezogen. Insgesamt fiel der Produzentenpreisindex im Berichtsmonat um 0,1 Prozent höher als im Vormonat aus. Im Jahresvergleich wurde hingegen ein Rückgang der Preise um 1,9 Prozent beobachtet.

Beim Importpreisindex machten die Analysten des BFS im September gegenüber dem Vormonat  gestiegene Preise für Nichteisen-Metalle, Benzin und Bekleidung aus. Die Preise für importiertes Erdöl und Erdgas hatten im Monatsvergleich hingegen nachgegeben. Auch die Preise für eingeführtes Diesel und Heizöl sowie für importierte Lederwaren, Reiseartikel und Personenwagen fielen gegenüber August niedriger aus. Insgesamt blieb der Index der Importpreise im September gegenüber dem August stabil. Im Jahresvergleich wurde ein Rückgang der Preise für Importwaren um 5,6 Prozent beobachtet. hs

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