Memo Therapeutics treibt Wirkstoffkandidat voran

11. September 2019 11:24

Schlieren ZH - Memo Therapeutics hat einen menschlichen Antikörper identifiziert, der Virusinfektionen nach Nierentransplantationen verhindern soll. Der Medikamentenkandidat des Schlieremer Unternehmens kommt nun in die präklinische Entwicklungsphase.

Memo Therapeutics hat eine Plattform für die Identifizierung von Antikörpern entwickelt. Damit hat er einen menschlichen Antikörper identifiziert, der Patienten mit Nierentransplantaten helfen könnte. Memo Therapeutics will den Antikörper einsetzen, um Virusinfektionen nach der Transplantation zu verhindern.

Derzeit gibt es den Angaben des Unternehmens zufolge ausser der Unterdrückung von Immunreaktionen keine Therapie bei solchen Infektionen. Der neue Antikörper soll dies ändern. Memo Therapeutics leitet nun die präklinische Entwicklungsphase für den Medikamentenkandidaten ein, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

Bei Memo Therapeutics handelt es sich um eine Ausgliederung des Basler Departements Biosysteme (D-BSSE) der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH). Das Unternehmen wurde in Basel gegründet, ist aber seither in den Bio-Technopark Schlieren-Zürich umgezogen. ssp

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