MCH Group sieht Stabilität nicht gefährdet

09. März 2020 12:42

Basel - Die MCH Group hat wegen des Coronavirus bereits mehrere Messen und Veranstaltungen absagen müssen und die Baselworld auf 2021 verschoben. Das Unternehmen sieht seine finanzielle Stabilität aber nicht gefährdet. Es setzt zudem auf digitale Alternativen zu Messen.

Die MCH Group hat an verschiedenen Standorten Veranstaltungen wergen des Coronavirus abgesagt. Dazu gehören die Art Basel in Hongkong, die Habitat-Jardin in Lausanne und die Giardina in Zürich. Auch der Standbau an fremden Messen ist betroffen. Bisher sind nur Veranstaltungen in Europa und Asien abgesagt oder verschoben worden. Die MCH Group erwartet aber laut einer Mitteilung, dass es auch in den USA zu Einschränkungen kommen werde.

Das Unternehmen sieht sich aber nicht existenziell gefährdet. „Trotz der negativen Auswirkungen ist die Stabilität des Unternehmens gewährleistet, wir haben eine starke Liquidität“, wird CEO Bernd Stadlwieser in der Mitteilung zitiert. Die Gruppe reagiert auf die Absagen mit dem Abbau von Überstunden und Ferienguthaben sowie mit einem Einstellungsstopp. Das Unternehmen will zudem Kurzarbeit beantragen. Zugleich hofft es für den grössten Teil der Veranstaltungen auf einen späteren Termin im Sommer oder Herbst.

Die MCH Group versucht, digitale Alternativen zu entwickeln. So hat es für die Art Basel in Hongkong einen sogenannten Online Viewing Room entwickelt. Die digitale Alternative sei „sehr gut vom Markt aufgenommen“ worden. Derzeit würde „mit Hochdruck“ an digitalen Alternativen zur Baselworld gearbeitet. stk

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