MCH denkt über neue Investoren nach

27. Januar 2020 13:21

Basel - Die MCH Group AG hat ihre Antworten auf den von einer Aktionärsgruppe eingereichten Fragenkatalog veröffentlicht. Zudem erklärt die MCH Group, dass sie deren Anträge auf Sonderprüfung bei der am Mittwoch stattfindenden ausserordentlichen Generalversammlung ablehnen werde. Der Einstieg neuer Investoren wird geprüft.

Im Vorfeld der ausserordentlichen Generalversammlung am Mittwoch hat die MCH Group AG die Fragen einer Aktionärsgruppe beantwortet und veröffentlicht. Die AMG Fondsverwaltung AG hatte als Vertreterin der AMG Gruppe die Einberufung einer ausserordentlichen Generalversammlung beantragt und Anträge auf Einleitung einer Sonderprüfung zur Strategie, Offenlegung von Geschäftsbüchern sowie auf Änderung der Statuten gestellt. In diesem Zusammenhang hatte die AMG auch 39 Fragen eingereicht. Die Antworten sind nun auf der Internetseite der MCH Group einsehbar. Laut einer Medienmitteilung ist der Verwaltungsrat „überzeugt, damit die Informationsbedürfnisse sämtlicher Aktionärinnen und Aktionäre vollumfänglich befriedigen zu können“.

Der Verwaltungsrat wird auf der Generalversammlung beantragen, die drei Aktionärsanträge abzulehnen. Eine gründliche Erklärung sei den Aktionärinnen und Aktionären mit der Einladung zugegangen.

Die Anwaltskanzlei Homburger, die ausdrücklich „zuvor nicht für die MCH Group tätig war“, habe MCH dabei unterstützt, die im Rahmen der Sonderprüfungsfragen angesprochenen Sachverhalte aufzuarbeiten und objektiv zu beurteilen.

Dabei räumt der Verwaltungsrat ein, in der Vergangenheit Fehler gemacht zu haben. Doch seien die wesentlichsten Korrekturmassnahmen bereits umgesetzt. So sei etwa die Geschäftsleitung ausgewechselt und eine strategische Neuausrichtung vorgenommen worden. Künftig will sich die MCH Group auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Klassische Messen und Events sollen zu „zukunftsorientierten Plattformen und Communities“ weiterentwickelt werden.

Eventuell sei für Neuinvestitionen auch der Einstieg neuer Investoren und eine Kapitalerhöhung notwendig. Eine weitere Option sei der Verkauf des Segments Live Marketing Solutions. mm

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