Maschinenbauer holen weniger Aufträge ein

14. Mai 2019 13:43

Zürich - Die Auftragseingänge der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrieunternehmen sind im ersten Jahresquartal gesunken. Auch die Umsätze gingen im Jahresvergleich zurück. Branchenverband Swissmem rechnet mit stagnierenden Geschäften.

Einer Mitteilung von Swissmen zufolge macht sich die nachlassende Weltkonjunktur auch für die Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM-Industrie) bemerkbar. Im Jahresvergleich seien die Auftragseingänge im ersten Quartal 2019 um 5,1 Prozent gesunken, heisst es in der Mitteilung. Auch die Umsätze der Branche gingen um 1,1 Prozent zurück. Lediglich bei den Exporten konnte die MEM-Industrie noch ein Wachstum von 0,9 Prozent verzeichnen.

„Anfang Jahr gingen wir von einer Seitwärtsbewegung in der Geschäftsentwicklung aus“, wird Swissmem-Direktor Stefan Brupbacher in der Mitteilung zitiert. „Das scheint sich nun zu bestätigen.“ Die Annahme des Branchenverbands wird auch von den Rückmeldungen aus den Mitgliedsunternehmen bestätigt. Hier rechnen nur 26 Prozent mit steigenden Aufträgen aus dem Ausland. Fast die Hälfte der Unternehmen geht dagegen von gleichbleibenden, ein weiteres Viertel von sinkenden Aufträgen aus.

„In dieser Situation sollten hausgemachte Unsicherheiten vermieden werden“, rät Brupbacher in der Mitteilung. Er plädiert für die Annahme der AHV-Steuervorlage und des neuen Waffenrechts. Darüber hinaus fordert Swissmem „rasche Fortschritte beim institutionellen Rahmenabkommen“ sowie „einen raschen Abschluss neuer Freihandelsverträgen mit den USA und dem Mercosur“.  hs

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