Lugano und El Salvador kooperieren bei Bitcoin

31. Oktober 2022 11:50

Lugano/San Salvador - Die Stadt Lugano und die Republik El Salvador haben eine wirtschaftliche Zusammenarbeit vereinbart. Dabei soll der sogenannte Lugano Plan B von den Erfahrungen des lateinamerikanischen Staates profitieren, das als erstes Land Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt hat.

Lugano und die Republik El Salvador konsolidieren ihre Kooperation im Rahmen des Lugano Plan B-Projekts. Es hat zum Ziel, Bitcoin und Blockchain in der Stadt zu fördern und Kryptowährungen zur Zahlung in allen Lebenslagen zuzulassen, auch bei der Steuer. Das mittelamerikanische Land hat als erstes der Welt Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt.

„Wir sind an den Erfahrungen El Salvadors bei der Einführung von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel interessiert“, wird Luganos Bürgermeister Michele Foletti in einer Medienmitteilung zitiert. Die Stadt wolle „weiterhin in Zusammenarbeit mit Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie mit privaten und öffentlichen Partnern Initiativen vorschlagen, um Wissen und Kompetenzen in unserer Region zu schaffen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu fördern“.

Joaquín Alexander Maza Martelli, Botschafter El Salvadors bei den Vereinten Nationen in Genf, hat den Angaben zufolge betont, dass die Verwendung von Bitcoin und der Blockchain-Technologie neue Wachstums- und Investitionsmöglichkeiten schaffen. Mit diesem Abkommen sei El Salvador nun „viel näher an Europa herangerückt“.

Die Vereinbarung sieht auch die physische Präsenz einer Vertretung der Regierung von El Salvador in Lugano vor, die die Zusammenarbeit mit Bildungs- und Forschungseinrichtungen fördern und die Entwicklung von Initiativen im Zusammenhang mit dieser Technologie vorantreiben wird. Die Botschafterin von El Salvador in den USA, Milena Mayorga, zeigte sich überzeugt, dass diese „den Austausch von Ideen und bewährten Verfahren im Bereich der finanziellen Freiheit fördern“ werde. mm

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