Logiernächte verzeichnen Rekordhoch

29. Oktober 2019 12:55

Zürich - Die abgelaufene Sommersaison hat dem Schweizer Tourismus ein neues Rekordhoch bei den Logiernächten eingespielt. Für den kräftigen Anstieg waren vor allem inländische Gäste verantwortlich. Von der Nachfrage profitiert insbesondere der Städtetourismus.

Im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) untersucht die Konjunkturforschungsstelle (KOF) der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) regelmässig die Entwicklungen im Schweizer Tourismus, informiert die KOF in einer Mitteilung. Den diesjährigen Analysen der KOF zufolge blickt der Schweizer Tourismussektor auf eine überaus erfolgreiche Sommersaison zurück.

Konkret haben die Logiernächte in der diesjährigen Sommersaison im Jahresvergleich um 2,6 Prozent auf einen neuen Rekordwert zugelegt. Die Zahl der Übernachtungen inländischer Gäste stieg dabei überproportional um 3,2 Prozent an. Die Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland legten um 2,2 Prozent zu. „Von der höheren Nachfrage profitierten vor allem die städtischen Gebiete und in etwas geringerem Ausmass der Alpenraum“, schreibt die KOF in der Mitteilung.

Für die kommende Wintersaison erwarten die Analysten aufgrund der schwächelnden globalen Konjunktur und des starken Frankens eine Abschwächung der Dynamik der Auslandsnachfrage. Der inländischen Nachfrage wird hingegen eine robuste Entwicklung prognostiziert. Insgesamt gehen die Analysten für die Wintersaison von einem Anstieg der Logiernächte um 2,1 Prozent gegenüber Vorjahr aus. Für das gesamte Jahr 2019 und das kommende Jahr rechnet die KOF mit einem Wachstum der Logiernächte um 1,8 Prozent im Jahresvergleich. hs

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