LLB wächst in Österreich

Die Liechtensteinische Landesbank (Österreich) AG erreichte im Geschäftsjahr 2017 einen Rekord-Jahresüberschuss von 3,9 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Betrag damit nochmals um über 100 Prozent gestiegen. Das Geschäftsvolumen erreichte per Ende 2017 mit 2,55 Milliarden Franken ein Allzeithoch. Das Wachstum erklärt die Bank in erster Linie mit einer „guten Performance“.

„Unter herausfordernden Marktbedingungen hat sich unsere Bank 2017 überaus erfreulich weiterentwickelt und ist auch erfolgreich ins neue Jahr gestartet“, kommentiert Robert Löw, Vorstandsvorsitzender der LLB Österreich, in einer Medienmitteilung. „Besonders hervorzuheben ist, dass wir im Berichtsjahr neben dem erreichten Wachstum auch unsere Profitabilität erhöht und die gesetzten Jahresziele deutlich übertroffen haben.“

Die Liechtensteinische Landesbank AG (LLB) will nun das Wachstum in Österreich vorantreiben. Im kommenden Monat will sie die Semper Constantia Privatbank AG mit Sitz in Wien vollständig übernehmen. Danach soll die Semper Constantia mit der LLB Österreich fusionieren.

Neben Liechtenstein und der Schweiz ist Österreich einer der drei Heimmärkte der LLB-Gruppe. Sie ist seit 2009 am Standort Wien präsent. Der Erwerb der Semper Constantia ist Teil der Wachstumsstrategie der Gruppe und wurde bereits im Dezember angekündigt. Mit der Transaktion wird die LLB-Gruppe ihre Kundenvermögen um rund 17 Milliarden Franken erhöhen und neu ein Geschäftsvolumen von mehr als 75 Milliarden Franken ausweisen. ssp