LLB übernimmt Zürcher Fondsgesellschaft

23. Februar 2018 09:23

Vaduz/Zürich - Die Liechtensteinische Landesbank (LLB) kauft die LB (Swiss) Investment AG mit Sitz in Zürich. Damit baut die Bank ihr Fondsgeschäft weiter aus und verschafft sich Zugang zum Schweizer Fondsmarkt.

Die LLB übernimmt 100 Prozent der Aktien der LB (Swiss) Investment AG, wie es in einer Mitteilung heisst. Bisher gehörte die Fondsgesellschaft vollständig der Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz) AG. Die Akquisition sei Teil der Strategie SteUp2020 der LLB, im Rahmen welcher die Bank unter anderem durch Zukäufe in Liechtenstein, der Schweiz und Österreich (FLACH-Region) wachsen will. Sie eröffne der Bank Eintritt in den „attraktiven Schweizer Fondsmarkt“. Insgesamt werde die Bank dank der Übernahme zum „Fondspowerhouse in der FLACH-Region“.

LB (Swiss) Investment beschäftigte per Ende Dezember elf Mitarbeitende und betreute 51 Fonds im Umfang von 4,9 Milliarden Franken. Die Fondsgesellschaft zählt in erster Linie Vermögensverwalter, Family Offices und Finanzdienstleister zu ihren Kunden. Die LLB kauft die Gesellschaft für rund 30 Millionen Franken. Nach der Übernahme, die voraussichtlich im zweiten Quartal 2018 abgeschlossen wird, wird LB (Swiss) Investment zu LLB Swiss Investment AG umfirmiert.

Die LLB hat erst kürzlich die in Österreich tätige Fondsgesellschaft Semper Constantia gekauft. Kumuliert wird die LLB-Gruppe so bei über 500 Fonds für die Strukturierung, Verwahrung, Administration sowie das Portfolio- und Risikomanagement in der Schweiz und im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) verantwortlich sein. Sie beschäftigt im Fondsgeschäft rund 100 Mitarbeiter und verwaltet und administriert Vermögen von rund 32 Milliarden Franken. ssp

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