LLB-Tochter kann Gewinne steigern

Den Kennzahlen der Bank Linth zufolge hat die LLB-Tochter im ersten Semester 2018 einen Geschäftsertrag von 47,8 Millionen Franken erwirtschaftet. Gegenüber dem Vorjahressemester entspricht dies einem Wachstum um 2,4 Prozent. Der Geschäftsaufwand ging im selben Zeitraum um 2,6 Prozent auf 29,8 Millionen Franken zurück. In der Mitteilung zum Halbjahresbericht führt die Bank Linth dies auf die im Vorjahr angefallen Zusatzkosten für Umbauarbeiten in Uznach und Rapperswil zurück. Auch in diesem Jahr will die LLB-Tochter in ihren Umbau zur „Bank der Zukunft“ investieren, heisst es in der Mitteilung weiter. 

Als Betriebsergebnis konnten im Berichtshalbjahr 18,1 Millionen Franken ausgewiesen werden, das sind 40,6 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Der Gewinn nach Steuern und Rückstellungen stieg um 12,8 Prozent auf 12,2 Millionen Franken an. Auch für das Gesamtjahr rechnet die Bank mit einem guten Ergebnis. 

Bei den Nettoneugeldern konnte die Bank Linth im Berichtszeitraum einen Zufluss von 108,7 Millionen Franken verbuchen. Die verwalteten Kundenvermögen verblieben mit 7,02 Milliarden Franken hingegen in etwa konstant.

„In einem nach wie vor schwierigen Geschäftsumfeld mit Tiefstzinsen haben wir ein Resultat erzielt, das unseren Erwartungen entspricht“, wird der Vorsitzende der Geschäftsleitung der Bank Linth, David Sarasin, in der Mitteilung zitiert. „Erfreulich haben sich unsere Sachkosten entwickelt, die trotz konstanten Investitionen in unser Geschäftsstellennetz planmässig gesunken sind.“ hs