LLB schliesst Übernahme von Wiener Privatbank ab

Einer Mitteilung der LLB zufolge hat die Bank per 4. Juli erfolgreich die vollständige Übernahme der österreichischen Privatbank Semper Constantia abgeschlossen. Die beiden bisherigen Hauptaktionäre erhielten einen Teil des Kaufpreises in Form von Aktien ausbezahlt und halten damit nunmehr etwa 6 Prozent an der LBB. 

Mit der Neuerwerbung will die LLB Österreich neben Liechtenstein und der Schweiz als einen von drei Heimatmärkten ausbauen. Im September soll die Semper Constantia dabei mit der LLB-Tochter in Österreich zur Liechtensteinischen Landesbank (Österreich) AG verschmolzen werden. Dadurch entstehe „die grösste und führende Vermögensverwaltungsbank in Österreich mit einem kombinierten Kundenvermögen von mehr als 18 Milliarden Euro“, schreibt die LLB in der Mitteilung.

Die Übernahme der Wiener Privatbank verschafft der Liechtensteiner Bankengruppe zudem Zugang zum Fondsgeschäft in Österreich. Den Eintritt in den Schweizer Fondsmarkt hatte die LLB bereits im April mit der Übernahme der Zürcher LB(Swiss) Investment AG vollzogen. „Die beiden Akquisitionen stellen für uns einen Quantensprung in der Umsetzung unserer Strategie StepUp2020 dar“, wird LLB-CEO Roland Matt in der Mitteilung zitiert. Die LLB-Gruppe verfolgt das Ziel, „zum Fonds Powerhouse“ in der Region Liechtenstein, Österreich und Schweiz zu werden, heisst es in der Mitteilung. hs