LLB-Gruppe verbucht Rekordzunahme an Neugeldern

Einer Mitteilung der LLB-Gruppe zufolge hat die Bankengruppe der Liechtensteinischen Landesbank im ersten Halbjahr 2018 ein Geschäftsvolumen von 62,9 Milliarden Franken erreicht. Dazu trugen auch die im Berichtszeitraum erfolgreich abgeschlossenen Übernahmen der LB (Swiss) Investment AG und der Semper Constantia Privatbank AG bei. 

Als Geschäftsertrag wurden 183,5 Millionen Franken ausgewiesen, gegenüber 189,7 Millionen Franken in der Vorjahresperiode. Der Rückgang ist dabei ausschliesslich auf stichtagsbezogene Bewertungsverluste bei Finanzanlagen im Handelsgeschäft zurückzuführen. Hier fielen die Erfolge mit 34,4 Millionen Franken um 4,2 Millionen niedriger aus als im Jahresvergleich. Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft wurde hingegen ein Zuwachs um 4,3 Prozent auf 77,6 Millionen Franken realisiert. Das Zinsgeschäft zog um 5,7 Prozent auf 76,8 Millionen Franken an. 

Während der Konzerngewinn um 23,7 Prozent auf 45,8 Millionen Franken zurückging, wiesen die Zuflüsse an Netto-Neugeld mit 1,1 Milliarden Franken einen neuen Rekordwert seit 2010 aus. Die verwalteten Kundenvermögen der LLB-Gruppe beliefen sich zum Stichtag am 30. Juni auf 50,5 Milliarden Franken. 
„Das Geschäftsjahr 2018 steht bei der LLB-Gruppe unter einer grossen Überschrift: Wir wachsen nachhaltig“, wird Group CEO Roland Matt in der Mitteilung zitiert. „Im ersten Halbjahr 2018 konnten wir in allen Marktdivisionen und Buchungszentren Netto-Neugeld-Zuflüsse erzielen.“ hs