Limmattaler Städte halten sich im Städteranking

28. Juni 2021 12:33

Limmatstadt - Die Limmattaler Städte behaupten sich im Städteranking des Magazins „Bilanz“. Baden bleibt mit Rang 13 die bestplatzierte Stadt im Limmattal, Schlieren hält seinen Platz 20. An erster Stelle steht wieder Zürich.

Im Städteranking 2021 des Magazins „Bilanz“ können die Limmattaler Städte meist ihre Plätze aus dem Vorjahr halten. Einige, wie Spreitenbach, verlieren einen Platz (von 70 auf 71). Wettingen verbessert sich dagegen um drei Plätze (von 49 auf neu 46). Baden bleibt mit Rang 13 die bestplatzierte Stadt im Limmattal, Schlieren hält seinen Platz 20. Zudem platzieren sich Dietikon auf Platz 27 (Vorjahr 25), Brugg als 62. (2020: 59.) und Urdorf auf Rang 69 (Vorjahr: 66) in den Top 100.

Das Städteranking ist von den Immobilienexperten von Wüest Partner für das Wirtschaftsmagazin „Bilanz“ anhand mehrerer Indikatoren für die Lebensqualität der Städte erstellt worden, etwa in den Bereichen Arbeitsmarkt, Bildung, Freizeiterholung und Einkaufen. Insgesamt sind 162 Städte so bewertet worden. An Zürich kommt auch dieses Jahr keine Schweizer Stadt vorbei, heisst es in dem Artikel von „Bilanz“. Die Metropole landete zum elften Mal in Folge auf dem ersten Platz des Städte-Rankings, gefolgt von Zug, Bern, Winterthur und Basel, das seinen Platz mit Aarau tauschte und jetzt auf Platz fünf landet. Als „grossen Gewinner 2021“ bezeichnet das Magazin aber nicht Zürich selbst, sondern vielmehr der Grossraum Zürich.

„Die Agglomerationsstädte rund um Zürich gewinnen an Attraktivität als eigene Zentren“, stellt Patrick Schnorf von Wüest Partner gegenüber „Bilanz“ fest. „Sie sind nahe an den Arbeitsplätzen, bieten eine gute Infrastruktur und haben breite Freizeitangebote“, wird er zitiert. Zudem profitierten sie von der Nähe zum Flughafen und zum Hauptbahnhof. Als Beispiel wird Dübendorf genannt, das praktisch zu einem Aussenquartier von Zürich geworden sei.

Ähnliches gelte für Schlieren, wo noch bis Mitte 2022 die Limmattalbahn gebaut werde und wo sich immer mehr Start-ups ansiedelten. Keine andere Stadt der Deutschschweiz sei im letzten Jahr zu gewachsen wie Schlieren, das seine Einwohnerzahl um 5,8 Prozent auf knapp 20‘000 gesteigert habe. Die Stadt bemühe sich um Wohnqualität und konnte ihren Platz 20 halten, nachdem sie in den Vorjahren Schritt für Schritt im Ranking nach vorn gekommen war. Und innerhalb des Grossraums Zürich sind die Quadratmeterpreise in Schlieren am tiefsten.

Während sich die Spitzenreiter vorn hielten, bleibt auch das Schlusslicht unverändert. Am Ende des Rankings der 162 Städte liegt wie bisher Steffisburg BE. gba 

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