Die Generalversammlung der Limmatstadt AG fand im JED in Schlieren statt. Bild: zVg/Limmatstadt AG

Limmatstadt bietet Raum für mehr

25. August 2021 14:05

Limmatstadt - Die Limmatstadt AG gibt sich mit „Raum für mehr“ ein neues Motto. Gleichzeitig lanciert sie mit Partnern als erste Region der Schweiz einen digitalen Marktplatz für regionale Produkte. Die Region ist auch auf luucy präsent, einer interaktiven Plattform für die Raumplanung.

Die Limmatstadt AG hat nach einem Jahr Pause am Dienstag wieder eine analoge Generalversammlung durchführen können. Pünktlich auf die Veranstaltung im Sitz Standortförderorganisation im JED in Schlieren hat sie sich ein neues Layout und mit „Raum für mehr“ ein neues Motto gegeben. Geschäftsführerin Jasmina Ritz konnte in ihrer Rede darauf verweisen, dass die Limmatstadt AG gerade auch während der Corona-Krise den Vorteil ihrer Vernetzung ausspielen und etwa zur Anlaufstelle für Unternehmen in der Region werden konnte. Mit einer Broschüre zu den Angeboten von regionalen Produzenten konnte der lokale Konsum gestärkt werden.

Jasmina Ritz verwies auch auf die neuen Projekte der kantonsübergreifenden regionalen Standortförderung. So ist die Limmatstadt Pilotregion für wirkaufenhier.ch, der erste digitale Marktplatz für regionale Produkte in der Schweiz. Das Angebot wird vom Team der Zürcher Trade Marketing Intelligence AG aufgebaut. Für kleine Händler sei es fast unmöglich, mit der digitalen Entwicklung mitzugehen und die entsprechenden Kundenbedürfnisse zu erfüllen, sagten Roman Küng und Patrick Glauser bei der Präsentation. Auf der anderen Seite gebe es den Trend zu lokalem Konsum. Die neue Plattform schlage die Brücke.

Die Limmatstadt ist auch auf luucy präsent, einer interaktiven Plattform für Raum- und Immobilienentwickler. Diese erlaubt es laut Mark Imhof, die Komplexität von Raumplanungs- und Bauvorhaben für alle Beteiligten sichtbar zu machen. Luucy greife dabei auf öffentlich zugängliche Daten etwa zu Baugesuchen, zur Topographie und zur Vegetation zurück, so der geschäftsführende Partner des Luzerner Start-ups.

Jasmina Ritz verwies darauf, dass mit Dietikon eine Limmatstädter Gemeinde Austragungsort der nächsten Phänomena werden solle. Laut Initiant Urs Müller werde im November entschieden, ob dieser temporäre Campus zur Darstellung von Naturphänomen bereits 2023 oder ein Jahr später stattfinden wird.

Der Aargauer Finanzdirektor Markus Dieth lobte in seiner Ansprache die Vielfalt der Limmatstadt. „Lebensqualität ist ein Gesamtpaket“, sagte der Publikumsaktionär der Limmatstadt AG. Bereits in seiner Zeit als Wettinger Gemeindepräsident habe er sich für die Zusammenarbeit etwa in der Raumplanung eingesetzt. „Die Limmatstadt bündelt die gemeinsamen Interessen der Region.“

Ähnlich formulierte es Carmen Walker Späh in ihrer Videobotschaft. „Gründergeist und Zusammenarbeit bringen Innovation und Wohlstand.“ Die Zürcher Volkswirtschaftsdirektorin verwies auf den Bio-Technopark Schlieren, einen der Leuchttürme der Innovationslandschaft. stk

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