Limeco legt digitalen Geschäftsbericht vor

09. Mai 2017 11:44

Dietikon ZH - Der Dietiker Kehrichtverbrennungsanlagenbetreiber Limeco hat seinen Geschäftsbericht erstmals in digitaler Form erstellt. Aufwand und Ertrag gingen jeweils zurück. Das Jahr war in erster Linie von der Suche nach einem neuen Standort geprägt.

Limeco konnte im vergangenen Jahr seinen Aufwand im Vergleich zum Vorjahr um 0,35 Millionen Franken auf 36,10 Millionen Franken senken, wie aus dem digitalen Geschäftsbericht hervorgeht. Der Ertrag ging von 26,58 Millionen Franken auf 25,06 Millionen Franken zurück.

Da die Kehrichtverwertungsanlage nur bis 2030 betrieben werden kann, ist Limeco seit eineinhalb Jahren mit der neuen Standortfrage beschäftigt. Mit Coop wurde Einigkeit über das Areal an der Reservatstrasse in Dietikon erzielt. Das Stimmvolk wird im kommenden Jahr über den Kauf abstimmen.

Im vergangenen Jahr konnte Limeco mit mehr als 95.000 Tonnen 12 Prozent mehr Abfall als 2015 verwerten. Auch die Abwasserreinigungsanlage (ARA) steigerte ihre Tätigkeit, so wurden zusätzliche 1 Million Kubikmeter Abwasser gereinigt. Zudem wurde der Absatz heisser Regiowärme von 25.912 Megawattstunden auf 26.752 Megawattstunden erhöht. „Der operative Betrieb verlief hervorragend, konnten doch wieder in verschiedenen Bereichen Rekordzahlen erreicht werden“, wird Verwaltungsratspräsident Jean-Pierre Balbiani in dem Geschäftsbericht zitiert. jh

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