Leser wählen Pflegekräfte zu Limmattalern des Jahres

15. Dezember 2020 14:58

Limmatstadt - Leserinnen und Leser der „Limmattaler Zeitung“ haben die Limmattaler des Jahres 2020 gewählt. Eine grosse Mehrheit von 450 Teilnehmenden stimmte für das Pflegeteams 5 Ost des Spitals Limmattal in Schlieren.

Mit grosser Mehrheit haben die Leserinnen und Leser der „Limmattaler Zeitung“ die 45 Mitarbeitenden im Pflegeteam 5 Ost des Spitals Limmattal in Schlieren zu den Limmattalern des Jahres 2020 gewählt. Das Team hat sich laut einem Bericht der Zeitung seit Ausbruch der Corona-Pandemie im März auf der Bettenstation 5 Ost im Limmi um fast 200 Corona-Patienten gekümmert. Trotz Mehrbelastung in der Covid-19-Isolationszone hätten die Mitarbeitenden ihre Motivation ebenso wenig verloren wie ihren Humor.

Die 450 Leserstimmen für die Leistung in der Krisenzeit seien ein Rekord: Noch nie wurde eine Nominierte oder ein Nominierter mit so vielen Stimmen bedacht. Die „Limmattaler Zeitung“ veröffentlichte auch Lesezuschriften. Eine Leserin schrieb: „Möge das Pflegeteam 5 Ost gewinnen. Sie leisten Grossartiges unter Gefährdung der eigenen Gesundheit. Nur Klatschen auf dem Balkon allein genügt nicht.“

Raphaela Bernold, Stationsleiterin der Bettenstation 5 Ost, wird zitiert: Diese Wahl sei ein schönes Zeichen der Wertschätzung und der Anerkennung, „Im Alltag erhalten wir bereits viele positive Rückmeldungen von unseren Patientinnen und Patienten sowie ihren Angehörigen. Dass wir das jetzt zusätzlich in diesem offiziellen Rahmen hören und spüren, tut gut.“

Auch der zweite Platz ging nach Schlieren. Dort wurde der Leiter der städtischen Abteilung Tiefbau, Daniel Dormann, mit 130 Leserstimmen gewählt. Er gilt als „Kümmerer“ der Pischte 52, wo ausgelotet wird, wie Schlierens künftiges Zentrum an der stillgelegten Badenerstrasse aussehen soll.

Bettina Felder, Inhaberin des Coiffeursalons Löckli in Oberengstringen ZH, schaffte es mit 64 Stimmen auf den dritten Platz. Nach dem Lockdown spendete sie 5 Prozent ihres Monatsumsatzes im Juli an die Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe, die kranken und beeinträchtigten Kindern Herzenswünsche erfüllt. Felder sammelte laut dem Bericht mit ihrer Kollegin, der ehemaligen Ladenbesitzerin Uschi Huwiler, stolze 1600 Franken. gba

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