Lernzentrum der HSG wird Square heissen

16. November 2021 12:33

St.Gallen - Das neue Lernzentrum der Universität St.Gallen (HSG) wird auf den Namen Square getauft. Hier möchte die HSG zukunftsweisende didaktische Formen ermöglichen. Zum Intendanten des Lernzentrums hat die HSG Philippe Narval ernannt.

Am 13. Februar kommenden Jahres werde das neue Lernzentrum der HSG feierlich eingeweiht, informiert die Hochschule in einer Mitteilung. Drei Monate vor der Eröffnung hat sie nun den Namen des Lernzentrums festgelegt. Square soll dabei in einer dreifachen Bedeutung verstanden werden.

Zum einen symbolisiere Square einen öffentlichen Platz, auf dem Menschen sich treffen und austauschen können, heisst es in der Mitteilung. Zum zweiten verweist der Name auf die als Raster aus Quadraten angelegte Grundfläche des Lernzentrums. Sie können je nach Bedarf die Raumaufteilung variieren. Die dritte Bedeutung von Square ist die zweite Potenz. Sie soll den Anspruch des neuen Lernzentrums symbolisieren, als Multiplikator zu wirken.

„Wir legen grossen Wert auf eine abwechslungsreiche Programmgestaltung unter Leitung einer Intendanz sowie eine didaktisch-methodische Begleitung der Aktivitäten am Square“, wird HSG-Rektor Bernhard Ehrenzeller in der Mitteilung zitiert. Die Umsetzung des laut Mitteilung in einem universitären Kontext weltweit einzigartigen Konzepts soll Philippe Narval leiten. Der Geschichts- und Bildungswissenschaftler wird dem Square ab Eröffnung im kommenden Februar als Intendant vorstehen.

Narval bringt Erfahrungen aus dem Management internationaler Nichtregierungsorganisationen, sozialer Einrichtungen und Kulturinstitutionen mit. Zuletzt sei der designierte Intendant des Square als Generalsekretär des Europäischen Forums Alpbach, einer interdisziplinären Plattform für Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur, tätig gewesen, informiert die HSG. In seiner neuen Aufgabe will Narval Talente entwickeln. „Hochschulen sind gefordert, junge Führungskräfte optimal auszubilden, wobei die Anforderungen viel höher sind als noch vor 30 Jahren“, meint der gebürtige Österreicher. „Die Welt kann sich keine schlechten Führungskräfte leisten.“ hs

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