Leonteq baut sich um

16. November 2016 12:00

Zürich - Der Finanzdienstleister Leonteq steht vor einem Unternehmensumbau. Mit einem neuen Geschäftsmodell, das drei Geschäftsbereiche vorsieht, sollen weitere Kosteneinsparungen ermöglicht werden.

Leonteq hat laut einer Medienmitteilung eine Strategieüberprüfung vorgenommen und dabei beschlossen, das Unternehmen in drei Geschäftsbereiche zu organisieren: Investment Solutions, Banking Solutions sowie Insurance & Wealth Planning Solutions. „Wir wollen unsere Kunden und Partner mit einer einzigartigen Plattform für Produktherstellung und Vertrieb unterstützen, und damit an den globalen Märkten für strukturierte Anlageprodukte und Vorsorgelösungen bezüglich Agilität, Schnelligkeit und Effizienz neue Massstäbe setzen. Dies wird uns zum Wunschpartner machen und künftiges Wachstum sichern“, erklärt Geschäftsführer Jan Schoch.

Zusätzlich zu bereits bekannt gegebenen Einsparungen von 10 Millionen Franken will Leonteq bis Ende 2017 weitere 10 Millionen Franken einsparen und dazu weltweit 50 Stellen abbauen. Zudem soll das Management durch die Berufung von Rüdiger Assion zum Chief Communications Officer gestärkt werden. Leonteq unterstreicht die zunehmende Bedeutung einer transparenten Kommunikation an den Kapitalmärkten.

Leonteq kann bei seiner künftigen Entwicklung auf die Zusammenarbeit mit der Bankengruppe Raiffeisen und der Aargauischen Kantonalbank setzen. Der Finanzdienstleister wird mit beiden im Bereich der strukturierten Anlageprodukte kooperieren. jh

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