Leistungsbilanzüberschuss bleibt konstant

21. Juni 2019 14:18

Zürich - Der Leistungsbilanzüberschuss der Schweiz hat sich im ersten Quartal 2019 gegenüber dem Vorjahresquartal nicht verändert. Die Schweizer Kapitalbilanz wies im ersten Jahresquartal einen negativen Saldo aus. Das Auslandsvermögen ging im Vergleich zum Vorquartal zurück.

Der Leistungsbilanzüberschuss der Schweiz ist im ersten Quartal 2019 gegenüber dem Vorjahresquartal unverändert bei 17 Milliarden Franken geblieben, informiert die Schweizerische Nationalbank (SNB) in einer Mitteilung. Dabei wurde im Dienstleistungshandel ein Wachstum der Einnahmen um 1 Milliarde bei im Jahresvergleich konstanten Ausgaben verbucht. Die Einnahmen und Ausgaben im Warenhandel gingen im Jahresvergleich hingegen um 4 Milliarden beziehungsweise 3 Milliarden Franken zurück. Einnahmen und Ausgaben bei den Arbeits- und Kapitaleinkommen fielen jeweils um 3 Milliarden Franken geringer aus als im ersten Quartal 2018.

In der gleichzeitig veröffentlichten Kapitalbilanz wurde im Jahresvergleich sowohl auf Aktivseite als auch auf Passivseite ein Nettoabbau registriert. Dieser sei beidseits hauptsächlich der Reduktion von Forderungen beziehungsweise Verpflichtungen der Nationalbank im Zusammenhang mit Repogeschäften gegenüber dem Ausland geschuldet, informiert die SNB. Der Saldo der Kapitalbilanz ging von 14 Milliarden Franken im ersten Quartal 2018 auf ein Minus von 4 Milliarden Franken im Berichtsquartal zurück.

Beim im Vergleich zum Vorquartal betrachteten Auslandsvermögen registrierte die SNB einen hauptsächlich kursbedingten Anstieg sowohl auf der Aktiv- als auch auf der Passivseite. Dabei erhöhte sich der Bestand an Aktiva um 20 Milliarden auf 4805 Milliarden Franken, der Bestand der Passiva legte um 94 Milliarden auf 3995 Milliarden Franken stärker zu. Unterm Strich resultiert somit eine Senkung des Nettoauslandsvermögens um 74 auf 810 Milliarden Franken. hs

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