Leclanché-Projekt erhält neuen Investor

09. November 2017 13:09

Yverdon - Das britisch-indische Unternehmen EPAL investiert eine zweistellige Millionensumme in ein Energiespeicherprojekt von Leclanché in Kanada. Aus indischer Sicht handelt es sich um eine strategische Beteiligung.

Bei EPAL Partners handelt es sich um ein Gemeinschaftsunternehmen der staatlichen indischen Energy Efficiency Services Limited (EESL) und der britischen EnergyPro Limited (EP). Laut einer Medienmitteilung von Leclanché investiert EPAL 12 Millionen Dollar in das Projekt Basin 1/Basin 2. Leclanché realisiert diese auf Lithium-Batterien basierende Energiespeicherlösung gemeinsam mit dem Partnerunternehmen Deltro Energy, um das Stromnetz in der Provinz Ontario damit zu stabilisieren. Das Projekt ist beinahe fertiggestellt, der gesamte Investitionsrahmen beträgt 25 Millionen Dollar.

EESL betrachte die Investition als strategische Beteiligung. Die indische Regierung möchte bis 2022 insgesamt 40 Prozent des Energiebedarfs mit erneuerbaren Energien abdecken, aktuell sind es 12 Prozent. Um Strom aus dezentralen Stromquellen einzuspeisen, muss das Netz entsprechend stabilisiert werden, wozu Speicherlösungen mit Batterien beitragen können. „Wir freuen uns, dass wir mit Leclanché zusammenarbeiten können“, wird Saurabh Kumar, Managing Director bei EESL und Vorsitzender bei EPAL, in der Mitteilung zitiert. „Wir sind zuversichtlich, dass diese Partnerschaft zu einer neuen Ära von sauberen Energielösungen für die Welt beitragen wird.“

Auch Anil Srivastava, CEO von Leclanché, sieht Synergien zwischen beiden Unternehmen. Zudem weist er auf die zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten der Lithium-Batterien von Leclanché hin. Diese können somit auch bei Ladestationen für Elektroautos, in Elektrobussen und „urbanen Transportsystemen“ eingesetzt werden. jh

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