Lebensmittelindustrie soll vor Cyberrisiken geschützt werden

25. Juli 2019 13:54

Bern - Der Bund will Unternehmen aus der Lebensmittelindustrie beim Schutz vor Cyberrisiken helfen. Er hat gemeinsam mit Experten einen ICT-Minimalstandard für die Branche entwickelt. Dieser soll von Unternehmen freiwillig umgesetzt werden.

Die Lebensmittelindustrie setzt zunehmend auf Digitalisierung und ist damit auch Risiken ausgesetzt. ICT-Systeme kommen etwa bei Warenwirtschaftssystemen, Kassensystemen, Logistiksystemen, Systemen für den Zahlungsverkehr und insbesondere bei sogenannten SCADA-Systemen zum Einsatz. Letztere werden zur Steuerung der Produktion eingesetzt.

Der Bund will helfen, die Branche vor Cyberrisiken zu schützen und damit die Versorgung des Landes mit Lebensmitteln sichern. Er hat nun gemeinsam mit Experten aus der Lebensmittelindustrie den „Minimalstandard für die Sicherheit der Informations- und Kommunikationstechnologie in der Lebensmittelversorgung“ entwickelt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

Der Minimalstandard soll Unternehmen helfen, kritische Systeme zu identifizieren, Risiken zu bewerten und Schutzmassnahmen zu treffen. Empfehlungen sollen von den Unternehmen der Branche im Sinne einer „Selbstregulierung“ freiwillig umgesetzt werden. ssp

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