Landis+Gyr soll zurück an die Schweizer Börse

26. Juni 2017 13:31

Zug - Der Stromzählerproduzent Landis+Gyr soll laut einem Medienbericht schon bald wieder an der Schweizer Börse kotiert werden. Dadurch wolle sich der angeschlagene Mutterkonzern Toshiba einen Milliardenerlös sichern.

Landis+Gyr soll „noch vor den Sommerferien“ zurück an die Schweizer Börse, schreibt „Finanz und Wirtschaft“ mit Berufung auf drei Banker. Offiziell sei die Entscheidung noch nicht gefallen. Es sei jedoch alles darauf angelegt, dass in Japan in der nächsten Woche der Startschuss zu einem Börsengang gegeben werden kann.

Der Zuger Anbieter von Stromversorgungslösungen wurde 2011 vom japanischen Konzern Toshiba übernommen. Derzeit sind 60 Prozent der Aktien im Besitz von Toshiba und 40 Prozent im Besitz des japanischen Staatsfonds Innovation Network Corporation of Japan. Bereits im April hatte Toshiba mitgeteilt, einen Börsengang des Unternehmens prüfen zu wollen. Damit könnte sich der sich in einer finanziellen Krise befindende japanische Konzern einen Erlös in Milliardenhöhe sichern. ssp

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