LafargeHolcim will CO2 in Beton speichern

22. Mai 2020 12:53

Zug - Die Technologie von Solidia Technologies reduziert den Ausstoss von CO2 bei der Betonproduktion um bis zu 70 Prozent. Bereits 2013 war LafargeHolcim eine Partnerschaft mit Solidia Technolgies eingegangen. Diese wird nun bis mindestens 2025 verlängert.

LafargeHolcim hat einen Rahmenvertrag mit Solidia Technologies über eine langfristige Zusammenarbeit unterschrieben, informiert der Zuger Betonriese in einer Mitteilung. Darin wird die bereits 2013 geschlossene Partnerschaft der beiden Unternehmen formell bis 2025 verlängert und eine Option für eine weitere Verlängerung festgeschrieben.

Mit der Verstärkung der Zusammenarbeit mit Solidia wolle LafargeHolcim den CO2-Ausstoss entlang der eigenen Wertschöpfungskette reduzieren, informiert das Zuger Unternehmen in der Mitteilung weiter. Die aus der Zusammenarbeit der beiden Partner resultierende Technologie könne den CO2-Ausstoss bei der Zementproduktion um knapp einen Drittel verringern und überdies CO2 auch dauerhaft in Betonmaterialien binden.

„Dank der intensiveren Zusammenarbeit mit Solidia machen wir einen weiteren Schritt in Richtung unserer Vision klimaneutraler Städte“, wird Marcel Cobuz, Leiter Europa bei LafargeHolcim, in der Mitteilung zitiert. „Wir streben nun eine breitere und schnellere Vermarktung der innovativen Solidia-Lösungen in unseren Märkten weltweit an.“

Dabei werden die innovativen Produkte derzeit in industriellen Pilotprojekten in Kanada, Deutschland, Frankreich und Grossbritannien erprobt, heisst es in der Mitteilung weiter. Das für die Betonhärtung notwendige CO2 stammt dabei noch von Drittanbietern. Langfristig will LafargeHolcim aber bei der Produktion abgeschiedenes CO2 aus eigenen Zementwerken einsetzen. hs

Mehr zu Bauwesen

Aktuelles im Firmenwiki