LafargeHolcim verbucht zweistellige Gewinnsteigerung

07. März 2019 14:04

Zürich - LafargeHolcim hat Betriebsergebnis und Konzerngewinn im Geschäftsjahr 2018 im Jahresvergleich deutlich steigern können. Auch beim Schuldenabbau machte der Zürcher Zementriese Fortschritte. Für 2019 rechnet das Unternehmen mit weiterem Wachstum.

Einer Mitteilung von LafargeHolcim zufolge hat der Zürcher Zementriese im Geschäftsjahr 2018 einen Nettoverkaufsertrag von 27,466 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um 5,1 Prozent. Das wiederkehrende Betriebsergebnis (EBITDA) legte gleichzeitig um 3,6 Prozent auf 6,016 Milliarden Franken zu. Als Konzerngewinn konnten 1,569 Milliarden Franken ausgeschrieben werden, das sind 10,8 Prozent mehr als 2017.

„Unsere Wachstumsdynamik hat sich im zweiten Halbjahr deutlich beschleunigt“, wird Jan Jenisch, CEO LafargeHolcim, in der Mitteilung zitiert. „Wir haben das Geschäftsjahr 2018 mit einem zweistellig wachsenden Gewinn pro Aktie abgeschlossen und beträchtliche Fortschritte bei der angestrebten Entschuldung gemacht.“

Konkret habe die Nettoverschuldung des Konzerns per Jahresende bei 13,518 Milliarden Franken gelegen, informiert LafargeHolcim in der Mitteilung. Gegenüber dem Vorjahr wurden somit 828 Millionen Franken an Schulden abgebaut. Dazu hatte vor allem der Verkauf von Holcim Indonesien beigetragen. Das Verhältnis von Nettofinanzschulden zu wiederkehrendem EBITDA konnte von 2,4x auf 2,2x verbessert werden.

Im laufenden Jahr will der Zementkonzern seinen Nettoverkaufsertrag um weitere 3 bis 5 Prozent steigern. Beim wiederkehrenden EBITDA wird ein Wachstum von mindestens 5 Prozent angestrebt. Das Verhältnis von Nettoverschuldung zu wiederkehrendem EBTIDA soll bis Ende 2019 auf 2x oder darunter gesenkt werden. hs

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