LafargeHolcim verbucht Rekordgewinn

27. Februar 2020 14:02

Zug - LafargeHolcim hat seinen Konzerngewinn 2019 auf den Rekordwert von knapp 2,1 Milliarden Franken steigern können. Auch der Betriebsgewinn legte im Jahresvergleich zu. Zudem machte der Zementriese Fortschritte beim Schuldenabbau.

Einer Mitteilung von LafargeHolcim zufolge hat der Zuger Zementriese im Geschäftsjahr 2019 einen Nettoverkaufsertrag von 26,722 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Rückgang um 2,7 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBIT) legte gleichzeitig um 15,7 Prozent auf 3,833 Milliarden Franken zu. Als Konzerngewinn konnten 2,072 Milliarden Franken ausgeschrieben werden, das sind 32,1 Prozent mehr als 2018.

„2019 war für uns ein sehr erfolgreiches Jahr, in dem wir Rekordergebnisse beim Betriebsgewinn, Konzerngewinn, Gewinn pro Aktie und Free Cashflow erzielt haben“, wird Konzernchef Jan Jenisch in der Mitteilung zitiert. „Wir haben alle unsere Zielvorgaben für 2019 erreicht und das Unternehmen auf ein neues Leistungsniveau geführt.“

Auch bei der Reduzierung der Nettoverschuldung kann LafargeHolcim 2019 Erfolge ausweisen. Konkret habe die Nettoverschuldung des Konzerns per Jahresende bei 8,8 Milliarden Franken gelegen, informiert LafargeHolcim in der Mitteilung. Gegenüber dem Vorjahr wurden somit 4,7 Milliarden Franken an Schulden abgebaut. Das Verhältnis von Nettofinanzschulden zu wiederkehrendem EBITDA konnte von 2,2x auf 1,4x verbessert werden.

Im laufenden Jahr will der Zementkonzern seinen Nettoverkaufsertrag auf vergleichbarer Basis um 3 bis 5 Prozent steigern. Beim wiederkehrenden EBIT wird ein Wachstum von mindestens 7 Prozent angestrebt. Für Investitionen und Ergänzungsakquisitionen sollen weniger als 2 Milliarden Franken ausgegeben werden. Dabei will LafargeHolcim das Verhältnis von Nettoverschuldung zu wiederkehrendem EBTIDA zum Jahresende 2020 unter 2x halten. hs

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